AquaKat verändert Wasserstruktur

Die französische Marine hat in ihrem Stützpunkt Toulon die AquaKat-Technologie untersucht. Ziel war es, innerhalb der Wasserversorgung des Marine-Stützpunktes die massive Verkalkung zu stoppen, da ein sehr unregelmässiger Wasserverbrauch vorlag. Täglich werden dort ca. 27 m³ Kaltwasser benötigt, im Durchschnitt 23 m³ je Tag, sowie maximal 8 m³ Warmwasser (durchschnittlich 5 m³/Tag). Grundsätzlich muss festgestellt werden, dass die AquaKat-Technologie chemische Wasserwerte nicht verändern kann. Der AquaKat greift nicht direkt ins Wasser ein, d.h., es wird weder etwas entnommen noch zugeführt. Was mit dem AquaKat verändert wird, ist die Wasserstruktur. Dies zeigt sich in einem veränderten Kristallisationsverhalten (Lösefähigkeit des Wassers). Dennoch kann der AquaKat in der Gesamteinwirkung gewisse Parameter im Wasser verändern. Dies hat aber eher mit den bereits im Wasser befindlichen Stoffen zu tun bzw. mit Ablösungen (Rücklösungen von Stoffablagerungen an den Rohrwänden) als mit einer chemischen Veränderung.

Sind diese Ablösungen, die sich zum Teil in den Messwerten widerspiegeln, aus dem Rohr ausgespült, normalisieren sich die Messwerte wieder. Es wird daher empfohlen, geschlossene Systeme zeitweilig zu spülen, um die durch den AquaKat gelösten Stoffe abzutransportieren. Eine kostspielige und in gewisser Weise auch aufwändige Kristallisationsanalyse könnte dann erst deutlich machen, welche Veränderung bis hin zu quellwasserähnlichen Strukturen der AquaKat herbeigeführt hat.

In dem von der französischen Marine durchgeführten Test sieht man klare Tendenzen, dass eine Verbesserung relevanter Werte eingetreten ist. Ebenso kann man aus den Messprotokollen erkennen, dass es zu zeitweiligen Ablösungen im Rohrsystem gekommen ist, die dann auch die gelegentlichen "Ausreisser" in den Messungen erklären. Sobald die Rohre wieder in einen "sauberen" Zustand übergegangen sind, bleibt die Tendenz der Wasserverbesserung erhalten.